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Kickboxen – Kampfsportart-Mix aus verschiedenen Stilen

Kickboxen Kickboxen gehört zu den beliebtesten Kampfsportarten, bei denen es zahlreiche Gewichtsklassen, Disziplinen, Regelungen, aber auch zahlreiche Verbote und Techniken gibt. Hier informieren wir dich über alles Wissenswerte und bieten dir einen Überblick über das erste Training und deine Möglichkeiten. Lerne zudem, welche Grundsätze beim Kickboxen wichtig sind und welche Eigenschaften du bei diesem Sport trainieren kannst. Nicht nur der Körper wird bei diesem Sport beansprucht.
Besonderheiten
  • beliebter Kampfsport
  • für Jung und Alt geeignet
  • Wettkampfsport
  • sehr Fitness-intensiv
  • zahlreiche Regelungen

Kickboxen – eine schnelle Einführung in den Kampfsport

Am schnellsten lässt sich der Kampfsport Kickboxen mit einer Mischung aus

  • Boxen
  • Karate
  • und Taekwondo

beschreiben. Der Sport weist außerdem viel Ähnlichkeit mit Boxen, Muay Thai und Savate auf, weiteren Kampfsportarten.

Es liegt allerdings im Ermessen der entsprechenden Sportverbände bzw. Kickbox-Schulen, welche konkreten Regeln beim Sport gelten. Beim Kickboxen sind einige Techniken und Tritte bzw. Schläge generell tabu, wohingegen andere Mechaniken dagegen teilweise erlaubt sind.

Es ist z.B. erlaubt, den Kopf vorne und seitlich zu treffen, wobei es auch hier klare Abgrenzungen gibt, was „vorne“ und „seitlich“ konkret bedeutet. Angriffe auf das Genick, den Hinterkopf, Hals, Kehlkopf, Schädeldecke und viele weitere Bereiche des Kopfes sind dagegen nicht erlaubt. Auch beim restlichen Körper gibt es sehr viele Tabu-Zonen und auch in Sachen Kampftechnik ist einiges beim Kickboxen verboten. Der Gegner darf beispielsweise nicht gestoßen oder weggeschoben werden und auch das gleichzeitige Schlagen mit beiden Armen ist nicht erlaubt. Fallen lassen, unter die Gürtellinie abducken, Klammern, Ringen, weglaufen, sich selbst fallen lassen und vieles mehr gehört ebenfalls zu den nicht erlaubten Angriffszielen und Techniken.

Gut zu wissen: Bereits seit dem Jahr 1974 gehört der Kickbox-Sport zu den Wettkampfdisziplinen. Damals war dieser Sport allerdings noch unter anderem Namen bekannt, z.B. als Sport-Karate, Contact-Karate oder All Style Karate.

Grundsätzlich kann jeder Mensch Kickboxen ausüben, da es durchaus möglich ist, diesen Sport gänzlich ohne Verletzungen auszuüben. Geschützt werden die Sportler durch einen Kopfschutz, Boxhandschuhe sowie durch Schienbeinschützer.

Nicht nur als Wettkampfsportart ist Kickboxen interessant, sondern auch zur allgemeinen sportlichen Betätigung und auch als Selbstverteidigung. Generell fördert und fordert der Sport viele Eigenschaften. Dazu zählen

  • Beweglichkeit
  • Reaktionsvermögen
  • Fitness
  • und Schnelligkeit

Obwohl der Sport den Kämpfern sehr viel abverlangt, ist Kickboxen dennoch schnell zu erlernen. Einzig die Kondition sowie die Körperbeherrschung setzen einiges an Training voraus, die Technik wird dagegen durch Taktik und ein ebenso ausdauerndes Training perfektioniert. Abgesehen davon, dass du deinem Körper mit dem Kickboxen etwas Gutes tust und ihn fit hältst, trainierst du bei diesem Sport außerdem

  • deinen Mut
  • dein Selbstvertrauen
  • deine Disziplin
  • deine Willenskraft
  • und auch deine Fairness

Die wichtigsten Grundsätze beim Kickboxen

Damit das Kickboxen Spaß macht, effektiv ist und Verletzungen verhindert werden können, gibt es einige Grundregeln, die wir dir nicht vorenthalten wollen.

  • Spaß: Habe Spaß am Training und verkrampfe dich nicht. Es ist nur ein Sport.
  • Vorbereitung: Wärme vor dem Training deine Muskeln auf und dehne sie anschließend. Achte darauf, dass das Dehnen nicht schmerzhaft ist, dein Dehnreiz mindestens 30 Sekunden anhält und du beim Dehnen kontrolliert atmest und konzentriert bist. Jede Übung zum Dehnen wird dreimal ausgeführt.
  • Training: Führe deine Übungen nicht ruckartig, sondern gezielt und konzentriert aus. Beachte auch während dieser Anspannung ein konzentriertes Ein- und Ausatmen. Trainiere alle Muskelgruppen gleichermaßen.

Die verschiedenen Gurte und Grade

Wie es bei vielen Kampfsportarten der Fall ist, so gibt es auch beim Kickboxen verschiedene Grade, die die Stärke der jeweiligen Sportler bezeichnen. Gekennzeichnet sind die Grade anhand der Gurte. Los geht es mit dem „weißen Gurt“, was bedeutet, dass noch kein Grad und kein Gurt vorliegt. Mit dem Bestehen entsprechender Prüfungen lassen sich weitere Grade und Gurte erreichen, oft auch kombiniert mit Urkunden.

Wer den höchsten Meistergrad (auch „Dan“ genannt) erreicht, kann sich durch weitere Meistergrade noch zusätzlich spezialisieren. Die meisten Verbände bieten Prüfungen an, die bis zum 4. Dan reichen. Häufig gehen diese Dan-Grade an erfolgreiche Kickbox-Kämpfer und langjährige Trainer.

Welche Schutzausrüstung wird für das Kickboxen benötigt?

Um sich selbst und seinen Gegner entsprechend zu schützen und Verletzungen zu vermeiden, ist die Schutzausrüstung ein wesentlicher Bestandteil des Kickboxens.

  • Tiefschutz: Der wohl wichtigste Schutz beim Kickboxen ist der Tiefschutz, da selbst Tritte mit Schutz in dieser Gegend noch erhebliche Schmerzen zufügen können. Um Tritte dieser Art zusätzlich wirkungsvoll zu vermeiden, sollten die eigenen Beine einen Tieftritt abblocken.
  • Mundschutz: Der Mundschutz schützt nicht nur die Lippen, sondern auch die Zähne – er wird daher auch oft als Zahnschutz bezeichnet. Generell sollte der Mund beim Kämpfen stets geschlossen sein, um auch zu verhindern, dass die Zunge zwischen die Zähne gelangt.
  • Handschutz: Um Fingergelenke und Hände zu schützen, werden beim Kickboxen meistens Bandagen eingesetzt, teilweise können die Finger auch mit einzelnen Bandagen versehen werden. Beim Training mit einem Partner sollten Boxhandschuhe möglichst schwer ausfallen, was sie wiederum weicher macht.
  • Fußschutz: Ein Fußschutz sitzt fest am Fuß und schützt gleichzeitig auch die Ferse. Einzig die Fußballen sowie die Unterseite der Füße sind beim Kickboxen nicht geschützt. Zusätzlich können auch eine Fußgelenkstütze bzw. eine Knöchelbandage eingesetzt werden, um die empfindlichen Gelenke zu schützen.
  • Schienbeinschutz: Mit diesem Schutz schützt du nicht nur dich, sondern auch deinen Partner, da bei einem gleichzeitigen Kick die Schienbeine zusammenprallen können.
  • Kopfschutz: Um Verletzungen am Kopf oder auch den Ohren zu vermeiden, wird – meistens von Amateuren – ein Kopfschutz eingesetzt.

Beachte außerdem, dass die sonstige Kleidung möglichst viel Bewegungsfreiheit bietet, um auch hohe Kicks durchführen zu können. Natürlich werden im Handel auch spezielle Kickbox-Kleidungsstücke angeboten, die weit über die Schutzkleidung hinausgeht.

Die verschiedenen Wettkampfarten beim Kickboxen

Damit es im Wettkampf fair vonstatten geht, stehen sich auf der Matte (auch „Tatami“ genannt) oder im Ring ebenbürtige Gegner gegenüber, die aus der gleichen Gewichtsklasse stammen. Je nachdem, welche Wettkampfart vorliegt, sind auch die Regelwerte ganz verschieden. Möglich sind beim Kickboxen folgende Arten.

  • Semikontakt/Pointfighting: Sobald ein erfolgreicher Treffer beim Gegner platziert wurde, folgt bei dieser Disziplin eine kurze Pause. Danach folgt eine Wertung dreier Kampfrichter und die Kämpfer gehen erneut in die Ausgangsstellung. Am häufigsten werden Semikontaktkämpfe auf 5×5- oder 8×8-Meter-Matten ausgetragen.
  • Leichtkontakt: Auch diese Disziplin findet meistens auf Matten und es geht darum, die meisten Punkte einzufahren. Im Vergleich zum Pointfighting wird der Kampf nach einem Treffer allerdings nicht unterbrochen. Es ist zudem Pflicht, beim Leichtkontakt Schutzausrüstung zu tragen.
  • Vollkontakt: Diese Technik spielt in einem Boxring ab und hier kommt es nicht nur auf die Punkte an, da auch ein K.O. möglich ist. Es kann sich um einen Niederschlag des Konkurrenten (normaler K.O.) oder um einen technischen K.O. handeln, bei dem der Gegner kampfunfähig ist.
  • K-1: Entwickelt wurde dieses Regelwerk von der K-1, einer Kampfsportorganisation aus Japan. Die Disziplin weist viele Ähnlichkeiten zum Thaiboxen auf und wurde – auch aufgrund der Beliebtheit – auch von der WAKO ins Programm aufgenommen.

Mögliche Entscheidungen, um einen Kampf zu beenden

Je nach Regelung sind nicht alle Entscheidungen, um den Kampf zu beenden, beim Kickboxen erlaubt. Nachfolgend möchten wir dir allerdings eine allgemeine Übersicht über die möglichen Abbrüche bzw. Siege geben:

  • Sieg durch Nichtantreten des Gegners bzw. Kampf-Verzicht
  • Sieg durch Kampfaufgabe
  • Sieg durch technische Überlegenheit
  • Sieg durch Kampfabbruch aufgrund einer Verteidigungs- oder Kampfunfähigkeit
  • Sieg durch eine Verletzung
  • Sieg durch die Gegner-Disqualifikation
  • Sieg in der Punktwertung
  • Sieg durch Niederschlag (K.O.)
  • Unentschieden
  • Abbruch ohne eine Entscheidung

Die Altersklassen und Geschlechter beim Kickboxen

In Vereinen können natürlich alle Altersklassen und auch Geschlechter miteinander trainieren. Bei einem Turnier geht es allerdings nicht nur um Regelungen und Gewichtsklassen, sondern auch um Alter und Geschlecht. Unterteilt werden die Kämpfer wie folgt.

KlasseGeschlechtAlter
Herrenmännlich18 bis 40 Jahre
Damenweiblich16 bis 40 Jahre
Juniorenmännlich16 bis 18 Jahre
Jugendliche – Semikontaktmännlich und weiblichbis 16 Jahre
Jugendliche – Leichtkontaktmännlich und weiblich13 bis 16 Jahre
Senioren / Veteranenmännlich und weiblich35 bis 50 Jahre

Sollte ein Kämpfer unter 18 Jahren an einem Turnier teilnehmen wollen, so ist das nur mit einer schriftlichen Genehmigung eines Elternteils möglich. Wissenswert ist außerdem, dass ein Kämpfer, der durch sein Alter in zwei Altersklassen fällt, nicht an den Turnieren aus zwei Altersklassen teilnehmen kann. Er darf entweder in der noch bestehenden Altersklasse kämpfen (wenn sein Alter dies zu Beginn des Jahres noch berechtigt) oder in die neue Altersklasse wechseln.

Die verschiedenen Gewichtsklassen beim Kickboxen

Um die passende Klasse zu finden, ist das Alter, das Geschlecht, aber auch das Gewicht sehr wichtig. Es unterteilt die Kämpfer innerhalb einer Regelung in weitere Klassen, damit stets möglichst gleichwertige Gegner antreten – die sich nur aufgrund ihrer Erfahrung und/oder Technik unterscheiden.

RegelungAllgemeine KlasseGewichtsklasseMax. Gewicht
Semi- und LeichtkontaktMänner und Junioren
  • Fliegengewicht
  • Leichtgewicht
  • Weltergewicht
  • Halbmittelgewicht
  • Mittelgewicht
  • Halbschwergewicht
  • Cruisergewicht
  • Schwergewicht
  • Superschwergewicht
  • bis 57 Kilo
  • bis 63 Kilo
  • bis 69 Kilo
  • bis 74 Kilo
  • bis 79 Kilo
  • bis 84 Kilo
  • bis 89 Kilo
  • bis 94 Kilo
  • bis 94 Kilo
Semi- und LeichtkontaktFrauen
  • Federgewicht
  • Leichtgewicht
  • Mittelgewicht
  • Leichtschwergewicht
  • Schwergewicht
  • Superschwergewicht
  • bis 50 Kilo
  • bis 55 Kilo
  • bis 60 Kilo
  • bis 65 Kilo
  • bis 70 Kilo
  • mehr als 70 Kilo
Vollkontakt und K-1Männer und Junioren
  • Fliegengewicht
  • Bantamgewicht
  • Federgewicht
  • Leichtgewicht
  • Halbweltergewicht
  • Weltergewicht
  • Halbmittelgewicht
  • Mittelgewicht
  • Halbschwergewicht
  • Cruisergewicht
  • Schwergewicht
  • Superschwergewicht
  • bis 51 Kilo
  • bis 54 Kilo
  • bis 57 Kilo
  • bis 60 Kilo
  • bis 63,5 Kilo
  • bis 67 Kilo
  • bis 71 Kilo
  • bis 75 Kilo
  • bis 81 Kilo
  • bis 86 Kilo
  • bis 91 Kilo
  • mehr als 91 Kilo
Vollkontakt und K-1Frauen
  • Bantamgewicht
  • Federgewicht
  • Leichtgewicht
  • Mittelgewicht
  • Leichtschwergewicht
  • Schwergewicht
  • Superschwergewicht
  • bis 48 Kilo
  • bis 52 Kilo
  • bis 56 Kilo
  • bis 60 Kilo
  • bis 65 Kilo
  • bis 70 Kilo
  • mehr als 70 Kilo

Welche Kommandos sind im Wettkampf wichtig?

Wenn du bei einem Kickbox-Turnier mitmachst, solltest du dich unbedingt über die nötigen Wettkampfkommandos informieren, die vom Ringrichter kommen können. Das ist unerlässlich, daher informieren wir dich hier schon einmal über die gängigen Begriffe.

  • Shake hands: Zu Beginn geben sich die Sportler bei diesem Kommando die Hand.
  • Fight: Es geht los, der Kampf beginnt oder wird nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen.
  • Stop: Bei diesem Kommando muss der Kampf sofort unterbrochen werden.
  • One, two, three, four, five, six, seven, eight, nine, ten: Diese Zahlen von 1-10 symbolisieren das An- bzw. Auszählen.
  • Break: Mit diesem Kommando wird eine Unterbrechung angesagt, was bedeutet, dass beide Kämpfer einen Schritt zurück machen und erst danach ihren Kampf weiterführen dürfen.
  • Timestop: Es kommt zu einer Unterbrechung der Wettkampfzeit, allerdings nur beim Vollkontakt und beim Leichtkontakt.
  • 1/2 Point red/blue: Es werden ein oder zwei Wertungspunkte für die rote oder blaue Ecke vergeben.
  • 1 point red – 2 Point blue: Es werden ein Wertungspunkt für die rote Ecke und zwei Wertungspunkte für die blaue Ecke vergeben, wenn gleichzeitige Treffer mit einer verschiedenen Wertung auftreten.
  • No score: Kommt es zu einem gleichzeitigen oder keinem Treffer, folgt dieses Kommando, was für keine Wertung steht.
  • First warning: Dieser Hinweis rügt sowohl akustisch als auch optisch ein erstes Fehlverhalten des Kämpfers.
  • Second warning: Es kommt zu einem zweiten Rügen eines Fehlverhaltens.
  • Third warning – one point minus: Die dritte Verwarnung wird für den Kämpfer ausgesprochen, was einen Abzug eines Punktes zur Folge hat.
  • Second point minus: Wenn nach dem Third warning ein weiteres Fehlverhalten auftritt, wird noch ein weiterer Punkt abgezogen.
  • Third point minus – disqualification: Der Kämpfer erhält einen dritten Minus-Punkt und es folgt die Disqualifikation.
  • RSC (oder referee stops contest): Es kommt zum Kampfabbruch. Die Ursachen können vielfältig sein, z.B. durch eine Verletzung, Überlegenheit und weitere Gründe.

Das Kickbox-Training – eine kurze Übersicht

Wie bei fast jeder Sportart, so solltest du dich auch vor dem Kickboxen erst einmal aufwärmen. Das ist wichtig, um das Risiko für Verletzungen zu reduzieren (vor allem Zerrungen) und auch das Training generell effektiver gestalten zu können. Zum Aufwärmen gibt es verschiedene Methoden, beliebt sind u.a. Folgende:

  • Seilspringen
  • Laufen
  • Schattenboxen

Nach dem Aufwärmen folgt das Dehnen, um ebenfalls Verletzungen zu vermeiden und die Muskeln auf das folgende Training vorzubereiten. Folgende Dehnübungen sind besonders beliebt.

  • Hürdensitz
  • Spagat
  • Rumpfbeuge
  • Beinstrecksitz

Nachdem das Aufwärmen und Dehnen erledigt ist, geht es an das Training. Dieses kann einerseits mit Partner, andererseits am Sandsack erfolgen. Um die Schlagkraft und die Ausdauer zu trainieren, ist ein Sandsack optimal. Die Alternative ist ein Training mit einem Partner. Bei entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten ist auch das Sparring (Übungskampf) ein ideales Training.

Wissenswerte Fragen und Antworten zum Kickboxen

Falls wir noch nicht alle deine Fragen beantworten konnten, dann hilft dir möglicherweise die nachfolgende FAQ weiter.

FrageAntwort
Welche internationalen Fachverbände gibt es?
  • Es gibt mehrere internationale Fachverbände im Bereich des Kickboxens. Diese sind u.a. die WAKO (World Association of Kickboxing Organizations), die Glory Kampfsportorganisation, die WKU (World Kickboxing and Karate Union), die WKC (World Karate and Kickboxing Commission), die ISKA (International Sport Karate Association) und die WKF (World Kickboxing Federation).
Gehört Kickboxen auch zu den Olympischen Spielen?
  • Zu den Olympischen Spielen gehört das Kickboxen noch nicht, allerdings bereits ähnliche Kampfsportarten, wie z.B. das Taekwondo oder Boxen. Die Fachverbände bemühen sich allerdings, es zu einer olympischen Sportart machen zu wollen.
Ist Kickboxen gut zum Abnehmen?
  • Ja, grundlegend kann der Kickbox-Sport auch zum Abnehmen eingesetzt werden, da du deine Fitness trainierst und deinen Körper in Form hältst oder bringst. Beachte allerdings, dass eine hohe körperliche Fitness vorausgesetzt wird oder trainiert werden muss. Das Abnehmen kommt in diesem Zusammenhang schon von ganz alleine, wenn du dich gleichzeitig bewusst und gesund ernährst.
Welche Bücher sind empfehlenswert?
Was sollte ich zum ersten Kickbox-Training mitbringen?
  • Am besten ist es, wenn du dich bei deinem Verein meldest und nachfragst, was genau von dir erwartet wird. Falls das nicht möglich ist oder du nicht fragen möchtest, dann bist du mit dehnbarer Sportkleidung mit viel Bewegungsspielraum schon gut bedient. Dazu benötigst du eventuell Turnschuhe, wobei das Training häufig barfuß abgehalten wird. Denke auch an ein Handtuch, Duschgel, eine Trinkflasche und je nachdem auch an Bandagen und Boxhandschuhe – häufig können diese aber auch vor Ort geliehen werden.
Welches Kickbox-Zubehör brauche ich?
  • Für den Anfang brauchst du nicht viel, doch wenn du den Kickbox-Sport intensiver betreiben möchtest, ist es ratsam, sich eigene Boxhandschuhe und entsprechende Schutz-Kleidung zuzulegen. Wichtig ist ein eigener Mundschutz sowie passende Schienbeinschoner, Fußschoner und einen Knöchelschutz. Bei Bedarf ist auch ein Tiefschutz bzw. für Frauen ein Brustschutz angebracht.
Wie finde ich einen Kickbox-Verein?
  • Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. In den meisten großen Städten gibt es mehrere Vereine, die sich verschiedenen Kampfsportarten widmen – und hoffentlich auch dem Kickboxen. Wenn du auf dem Dorf oder etwas weiter außerhalb wohnst, kann es natürlich sein, dass du ein wenig fahren musst. Schaue dich am besten auf der Webseite deiner Stadt um, denn hier findest du oftmals ein Verzeichnis aller Vereine. Du kannst dich außerdem bei anderen Vereinigungen umsehen, wie z.B. der BAKU e.V. (Bayerische Amateur Kickbox Union e.V.), die ebenfalls Listen über Kickbox-Vereine führen. Der Bundesfachverband für Kickboxen e.V. (Wako Deutschland) bietet außerdem eine Übersicht der Vereine, die in den verschiedenen Bundesländern angesiedelt sind. Allein für Bayern gibt es über 80, in Hessen über 60 und in NRW über 40 Vereine, die sich dem Kickboxen verschrieben haben.
Wo kann ich mich über Kickbox-Wettkämpfe informieren?
  • Wenn du selbst bei einem Wettkampf mitmachen möchtest, kannst du dich in deiner Geschlechts- und Gewichtsklasse entsprechend anmelden. Über neue Termine kannst du dich z.B. auf Wako-Deutschland.de informieren. Dort findest du eine Auflistung der Termine, die nicht nur in Deutschland, sondern auch international stattfinden. Auch die entsprechenden Turnierergebnisse kannst du auf dieser Seite einsehen.

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