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Energieriegel – für Sport, Fitness und Lernphasen

Energieriegel Jeder hat wohl schon einmal einen Energieriegel gegessen, um kurzfristig leistungsfähiger zu sein, um eine Diät zu unterstützen, den Muskelaufbau zu fördern, oder um unterwegs eine Mahlzeit zu ersetzen. Doch welcher Energieriegel ist der beste? Es gibt sie in verschiedenen Varianten von süß bis salzig. Je nach Anwendungsbereich enthalten sie Kohlenhydrate, Eiweiß und Zucker zu unterschiedlichen Anteilen. Oft werden auch weitere Vitalstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe beigemischt. In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Energieriegel für welchen Zweck geeignet sind und worauf Du beim Kauf achten solltest.
Besonderheiten
  • schnelle Zufuhr von Kohlenhydraten, Zucker und Eiweiß
  • verlängert die Leistungsfähigkeit bei körperlicher Belastung
  • in zahlreichen Geschmacksvarianten erhältlich
  • praktisch auch für unterwegs

Energieriegel Test & Vergleich 2020

Um Energie zu haben, braucht der Körper in erster Linie Kohlenhydrate und Eiweiß. Beides nimmst Du bei normaler Ernährung zur Genüge mit den täglichen Mahlzeiten auf. Beim Training, beim Sport und bei anderen dauerhaften Belastungen, kann es aber sein, dass Deine Kohlenhydratspeicher nach einiger Zeit leer sind. Meist geschieht das nach etwa einer Stunde. Dann kannst Du durch einen Energieriegel einfach und schnell nachlegen. Je nach Ziel, brauchst Du auch Proteine für ein gutes Ergebnis, etwa beim Muskeltraining. Weitere Situationen, in denen Energieriegel Dir helfen: bei langen Radtouren, bei Wanderungen, beim Lauftraining, in Lern- und Prüfungsphasen.

Auf dem Markt gibt es für jede Sportart und jede Art der körperlichen Belastung spezielle Energieriegel, die Du vor, während oder nach dem Training nehmen kannst. Sie werden grob in Proteinriegel und Kohlehydratriegel aufgeteilt. Darüber hinaus gibt es auch Riegel, bei denen andere Eigenschaften hervorgehoben werden, zum Beispiel vegane Riegel oder Low-Carb-Riegel. Darüber hinaus werden auch Müsliriegel gerne als Energieriegel gesehen. Sie sind aber eher dafür da, eine Mahlzeit zu ersetzen und lange satt zu machen. Sie ähneln den Kohlenhydratriegeln, enthalten aber oft viel mehr Zucker als spezielle Energieriegel für sportliche Belastungen. Für Proteinriegel werden eher Proteinpulver verwendet als frühstücksübliche Zutaten wie Haferflocken. Energieriegel sind in der Regel nicht nur darauf ausgelegt, Energie zu liefern, sie schmecken auch lecker und sind deshalb für viele ein idealer Snack für zwischendurch.

Tipp: Viel hilft bei Energieriegeln nicht viel. Du kannst nur etwa 60 g Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen. Auch Eiweiß kann Dein Körper nur begrenzt verwerten. Iss also lieber in zeitlichen Abständen jeweils einen Energieriegel statt mehrere auf einmal.

Wozu brauchst Du Energieriegel?

Eigentlich brauchst Du kein zusätzliches Eiweiß, wenn Du Dich gesund und ausgewogen ernährst. Dennoch ist es natürlich praktisch, einen Teil des Tagesbedarfs durch einen Energieriegel decken zu können, vor allem, wenn Du Veganer oder Vegetarier bist oder keine Milchprodukte magst. Bei einem Körpergewicht von 80 Kilo brauchst Du ungefähr 64 g Protein am Tag. In einem Proteinriegel sind etwa 10-20 g Eiweiß. Betreibst Du Leistungssport oder machst Du Bodybuilding, steigt der Proteinbedarf. Du deckst ihn am besten mit einer Mischung aus pflanzlichen und tierischen Eiweißen. Eiweiß solltest Du immer zusammen mit Kohlenhydraten zu Dir nehmen. Ein Energieriegel bietet Dir also eine recht gute Mischung aus allem, was Dein Körper verlangt. Vor allem, wenn Du gerade aktiv bist, Energie brauchst, aber auf schwere Mahlzeiten verzichten möchtest.

Tipp: Vorsicht bei zu viel Fett im Energieriegel! Fett stört die Speicherung von Kohlenhydraten. Je weniger Fett Dein Energieriegel hat, desto besser hilft er Dir!

Du brauchst etwa 30-60 g Kohlenhydrate pro Stunde, je nach Größe, Körpergewicht und Aktivität. Beim Sport und unterwegs ist es enorm praktisch, kurz einen Energieriegel zu essen und so die Speicher wieder aufzufüllen. Die Riegel sind klein, passen in jede Tasche und liegen nicht schwer im Magen. Ein Riegel sollte einen möglichst hohen Gehalt an Kohlenhydraten haben, mindestens aber 30 g. So musst Du bei anstrengenden körperlichen Betätigungen nicht ständig für den Nachschub sorgen.

Tipp: Zucker und Traubenzucker haben den Ruf, einen schnellen Leistungsschub zu veranlassen. Das stimmt auch, aber leider ebbt der Zuckerspiegel schnell wieder ab und Du bist unter Umständen sogar noch müder als vorher. Zucker bringt Dir also weniger als Kohlenhydrate aus anderen Quellen. Außerdem hemmt das Insulin, dass beim Verzehr von Zucker produziert wird, die Fettverbrennung.

Ist ein Energieriegel besser als eine Mahlzeit?

Ein Energieriegel mit vielversprechenden Zutaten von Haferflocken über Nüssen bis hin zu Früchten und anderen Superfoods klingt natürlich erstmal wesentlich gesunder als ein Mittagessen. Gesünder sind sie aber keinesfalls. In einer ganz normalen Mahlzeit, sofern sie denn ausgewogen ist, stecken sehr viele verschiedene Vitalstoffe mit hoher Bioverfügbarkeit. Ein Energieriegel ist und bleibt eine künstlich hergestellte Nahrungsergänzung mit gezielten Inhaltsstoffen und kommt an eine gesunde Ernährung nicht heran. Ersetze also auf keinen Fall regelmäßig Deine Mahlzeiten durch Energieriegel. Sie sind nur ein Bonus und ein schneller Energielieferant bei hohen Belastungen.

Abnehmen mit Energieriegeln?

Bei einer Low-Carb-Diät sind Protein-Riegel sehr beliebt. Hersteller bieten hier sogar spezielle Low-Carb-Riegel an. Die haben nur sehr wenige Kohlenhydrate und meistens auch weniger Fett. Hier gilt das, was für alle Energieriegel gilt. Unterstützend sind sie prima, als Mahlzeitenersatz sind sie langfristig nicht geeignet. Es werden Dir schnell andere wichtige Vitalstoffe fehlen, wenn Du Dich nur auf Proteinriegel verlässt.

Energieriegel als Brainfood?

Du kennst das vielleicht: Die Prüfung naht und Du musst sehr lange sehr konzentriert lernen. Irgendwann kannst du Dich nicht mehr konzentrieren, weil der Denksport so ähnlich wirkt wie der richtige Sport. Du brauchst neue Energie, um weiterlernen zu können. Früher empfahl man Traubenzucker oder Schokoriegel, um das Gehirn wieder in Schwung zu bekommen. Heute weiß man, dass das zwar funktioniert, aber nichts für den Lernmarathon ist. Zucker liefert nur kurz und heftig Energie. Wenn Du über einen längeren Zeitraum lernen musst, solltest Du auf andere Kohlenhydrate setzen. Für die Prüfung selbst kannst Du dann den Traubenzucker wieder rausholen und den kurzfristigen Energiekick nutzen.

Alternativen

Wenn Du auf der Suche nach dem richtigen Energieriegel bist, werden Dir einige andere Bezeichnungen begegnen: Müsliriegel, PowerBar, Energy Cake und viele mehr. Im Grunde meinen sie alle das gleiche Produkt. Allerdings gibt es unterschiedliche Zusammensetzungen und Konsistenzen. Der Cake ist zum Beispiel weicher als der Riegel. Achte in erster Linie auf die Inhaltsstoffe. Dein Energieriegel sollte zu einem großen Teil aus Kohlenhydraten bestehen und wenig Fett haben. Kohlenhydrate aus Obst, Nüssen und Vollkornprodukten sind hierbei gesünder und besser als Zucker.

Tipp: Wenn es draußen sehr kalt ist, sind weiche Energieriegel wie Cakes besser, denn feste Riegel werden bei niedrigen Temperaturen sehr hart.

Gel und Gel-Chips

Wenn Du innerhalb kürzester Zeit neue Energie brauchst, ist Energie-Gel eine Alternative. Es ist flüssig, kommt in kleinen Fläschchen oder flachen Gelpacks. Dein Energieriegel brauch etwas Vorlaufzeit, um Dich mit neuer Kraft zu versorgen. Es dauert etwa 30 Minuten, bis die Vitalstoffe vom Körper absorbiert sind. Beim Gel geht es schneller. Hier musst Du nur etwa zehn Minuten warten. Noch etwas schneller geht es mit einem Gel-Chip, den Du Dir in die Backe schiebst. Hierbei werden Vitalstoffe unmittelbar über die Mundschleimhaut absorbiert. Ein weiterer Vorteil der Gel-Lösungen: Sie belasten den Magen nicht.

Banane

Die wohl einfachste und natürlichste Alternative zum Energieriegel ist die Banane. Sie liefert viele Kohlenhydrate und hat kaum Fett und kaum Kalorien. Allerdings musst Du für 40 Gramm Kohlenhydrate zwei große Bananen essen, was für Sportler und unterwegs ausgesprochen unpraktisch ist. Außerdem lässt sich die Banane nicht so gut transportieren wie ein kleiner, flacher Energieriegel.

Sind Müsliriegel auch Energieriegel?

In einem Müsli sind für gewöhnlich Haferflocken, Nüsse, Kerne, Obst und vielleicht ein paar Schokoflocken. Der Müsliriegel enthält diese Zutaten ebenfalls und hat damit sehr viele Inhaltsstoffe mit Fitnessriegeln gemeinsam. Allerdings dient der Müsliriegel in erster Linie der Sättigung. Es sind viele Ballaststoffe enthalten, die lange satt machen, und meist ist auch viel Zucker im Produkt, damit es lecker schmeckt. Der Sportriegel legt mehr Wert auf die Funktion der Inhaltsstoffe. Aber grundsätzlich sind sich beide Produkte sehr ähnlich und erfüllen den Zweck, Energie zu liefern.

Neue Energieriegel Trends auf dem Markt

Energieriegel gibt es in so ziemlich allen Geschmacksrichtungen. Am beliebtesten sind die Klassiker mit Früchten, Nüssen, Haferflocken und Schokolade. Wobei letztere Zutat eher bei den Müsliriegeln verwendet wird, die viel Zucker enthalten. Und wenn man auch glaubt, dass es keine neuen Ideen auf dem Markt der Energieriegel mehr gibt, kommt garantiert jemand mit einer innovativen Variante um die Ecke. Hier sind einige davon:

Energieriegel aus Insekten

Es klingt nicht für jeden appetitlich, aber Insekten sind ganz hervorragende Protein-Lieferanten. Wer keine Probleme damit hat, einen Energieriegel aus Würmern oder Grillen zu essen, der kann nach den trendigen Insekten-Energieriegeln Ausschau halten. Der Vorteil bei Insekten als Proteinquelle: Es handelt sich um vollständige Proteinquellen mit allen essentiellen Aminosäuren und einer sehr guten Bioverfügbarkeit. Für Vegetarier und Veganer sind die Insekten-Energieriegel natürlich nicht geeignet.

Energieriegel für Veganer

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan und darauf reagieren auch die Hersteller. Sie bieten mittlerweile eine Reihe von veganen Energieriegeln an, die aus rein pflanzlichen Zutaten zusammengesetzt sind. Selbst das Protein in hochdosierten Proteinriegeln wird nicht aus tierischen Quellen, sondern aus Pflanzen wie Erbsen oder aus Getreide gewonnen. Achte auf Angebote, die spezielle ausgezeichnet sind.

Salzige Riegel

Es muss nicht immer der süße Energieriegel sein. Viele Leute mögen lieber einen herzhaften Snack und bekommen süße Zwischenmahlzeiten kaum herunter. Auch hier kann Abhilfe geschaffen werden. Es gibt auch herzhafte Riegel auf dem Markt. Statt getrocknetem Obst und Zucker werden hier zum Beispiel Erdnüsse, getrocknete Tomaten und Eier verwendet.

Energieriegel selbst machen

Du möchtest etwas Abwechslung und Energieriegel selbst herstellen? Das geht natürlich auch. Der Nachteil ist, dass Du die richtigen Zutaten und etwas Zeit brauchst und anschließend spülen und die Küche aufräumen musst. Der Vorteil ist, dass Du Riegel ganz nach deinem Geschmack mischen kannst. Hier sind zwei Rezepte für Dich:

Rezept: Süßer Energieriegel

Zutaten:

  • 270 g zarte Haferflocken
  • 150 g Butter
  • 120 g Honig
  • 70 g Zucker
  • 70 g getrocknetes Obst

Zubereitung:

Heize den Backofen auf 180 Grad vor (Umluft). Bring die Butter in einem Topf zum Schmelzen und gib den Zucker dazu. Rühre um, bis sich eine zähe Masse ergibt. Jetzt nimmst du den Topf vom Herd und gibst die anderen Zutaten hinzu. So entsteht eine klebrige Masse, die Du gleichmäßig auf Backpapier in eine rechteckige Form füllst. Backe das Ganze etwa 25 Minuten lang. Lass die Masse abkühlen und schneide sie anschließend zu Riegeln in der größer Deiner Wahl.

Rezept: Herzhafter Energieriegel

Zutaten:

  • 100 g Haferflocken
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Oregano (getrocknet)
  • 2 EL Leinsamen (gemahlen)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Chili-Flocken
  • 50 g getrocknete Tomaten (gehackt)
  • 50 g Oliven (gehackt)
  • 20 g Mandeln (gehackt)

Heize den Ofen auf 180 Grad vor (Umluft). Gebe die Zutaten in eine Schüssel, rühre gut um und lass die Masse etwa zehn Minuten ziehen. Fülle die Masse nun auf Backpapier in eine rechteckige Form und backe das Ganze für etwa 30 Minuten im Ofen. Nach dem Abkühlen kannst du Dir die Riegel in beliebiger Größe abschneiden.

Tipp: Wenn Du die Masse im warmen Zustand schon mit einem Messer grob teilst, kannst Du die Riegel nach dem Abkühlen besser schneiden, oder sogar abbrechen.

Wann Du Deinen Energieriegel essen solltest

Es gibt beim Sport drei Möglichkeiten für den richtigen Zeitpunkt, an dem Du Deinen Energieriegel isst: Vor dem Training, während des Trainings und nach dem Training. Es hängt vom Riegel ab, welchen Du wählen solltest. Enthält Dein Energieriegel sehr viele Kohlenhydrate, dann iss ihn etwa eine halbe Stunde vorm Training, damit Deine Speicher gut gefüllt sind, wenn Du startest. Gemeint sind hier alle Riegel, die zum Beispiel viele Haferflocken enthalten.

Während eines langen Trainings kann es sein, dass Du nochmal schnell Nachschub an Energie brauchst. Hier sind Riegel ideal, die Zucker liefern und nicht schwer im Magen liegen. Alle Riegel mit viel Frucht und wenig Ballaststoffen sind gut geeignet. Nach dem Training sind Proteinriegel zu empfehlen. Die Muskeln müssen sich regenerieren und aufbauen. Eiweiß ist hierbei hilfreich. Riegel mit Nüssen sind zum Beispiel eine gute Wahl.

Für unterwegs gilt: Iss deinen Riegel frühestens etwa nach einer Stunde intensiver Anstrengung oder einfach dann, wenn Du Hunger hast, denn Energieriegel mit Haferflocken, Nüssen und Früchten haben ja auch die gute Eigenschaft, dass sie für einige Zeit satt machen.

Tipp: Ersetze auf keinen Fall Deine normalen Mahlzeiten durch Energieriegel. Es ist okay, wenn Du das im Notfall unterwegs einmal machst, aber grundsätzlich braucht Dein Körper eine ausgewogene Ernährung mit weit mehr Vitalstoffen als denen, die im Riegel sind. Iss bei erhöhtem Bedarf maximal zwei bis drei Energieriegel am Tag.

Darauf solltest Du beim Kauf von Energieriegeln achten

Energieriegel wirken so gesund, haben aber unter Umständen auch Inhaltsstoffe, die dem Körper nicht guttun. Auch wenn der Aufdruck auf der Packung klein und schwer zu lesen ist, es lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe, bevor Du zugreifst. Hierauf solltest du beim Kauf von Energieriegeln achten:

Hat Dein Riegel wirklich Energie?

Nur weil Energieriegel auf dem Produkt steht, ist noch lange keine Energie drin. So könnte man es zumindest umschreiben. Achte unbedingt darauf, dass ausreichend Kohlenhydrate in Deinem Riegel sind. Zucker ist jedoch nicht so wünschenswert, denn er liefert nur kurz viel Energie und lässt Dich dann noch erschöpfter zurück. Ausnahme: Du brauchst während des Trainings einen kurzen Kick. Lass Dich nicht von vielen Extras im Riegel täuschen. Ganz gleich, wie viele Vitalstoffe noch im Produkt sind, beim Energieriegel geht es um die Kohlenhydrate. Es sollten mindestens 30 g – 60 g enthalten ein.

Hat Dein Energieriegel zu viel Fett?

Fett ist zwar auch ein Energielieferant, werden aber sehr langsam verdaut. Fetthaltige Energieriegel sind also eher empfehlenswert, wenn Du lange unterwegs bist, etwa beim Wandern oder auf einer Fahrradtour. Es dauert bis zu sechs Stunden, bis der Körper Fett in Energie umgewandelt hat. Das bringt Dir kurzfristig gar nichts.

Sind unerwünschte Stoffe im Energieriegel?

Der Energieriegel enthält unter Umständen Zusatzstoffe, die Dir nicht guttun. Konservierungsstoffe, Aromen, Farbstoffe: Da sind nur einige der Zusätze, die sich vermeiden lassen. Insbesondere bei Soja- und Maisprodukten kommen oft gentechnisch veränderte Pflanzen zum Einsatz und auch Pestizide und Fungizide können Rückstände in den Rohstoffen hinterlassen, die Du unter Umständen mit Deinem Energieriegel zu Dir nimmst. Achte auf Zertifikate und Angaben auf der Packung.

Tipp: Pass auf, dass nicht so viel Chlorat in Deinem Energieriegel vorhanden ist. In zu hohen Mengen kann es die Jodaufnahme reduzieren und die roten Blutkörperchen schädigen. Chlorat wird als Pflanzenschutzmittel benutzt. Weitere Infos findest Du hier: www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_…

Sind Allergene im Energieriegel?

In einem Energieriegel kann eine ganze _Menge an Allergenen stecken. Früchte, Nüsse, Getreide, Soja, Milchprodukte: Achte genau auf die Inhaltsstoffe, wenn Du auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagierst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Stoffe wie Laktose, Fruktose oder Gluten im Energieriegel zu finden sind, ist ziemlich hoch.

Ist der Energieriegel für Veganer geeignet?

Als Veganer bist Du es ohnehin gewohnt, auf die Zutatenliste zu schauen. Vertraue den Vegan-Labels auf der Packung nicht blind. Es kommt sehr oft vor, dass zum Beispiel Honig im Produkt ist, obwohl es einen „“Vegan““-Aufdruck hat. Prüfe lieber selbst die Zutatenliste nach, wenn es Dir wichtig ist, dass Du tierfreie Produkte isst.

Passt der Riegel zum Wetter?

Im ersten Moment klingt es wie ein Witz, aber Dein Riegel sollte wirklich zum Wetter passen. Wenn die Sonne scheint und es sehr warm ist, schmelzen Energieriegel mit Schokoladenanteil in der Tasche und in der Hand. Gleiches gilt für sehr fettreiche Riegel, die weich und unappetitlich werden. Bist Du allerdings in kalten Regionen unterwegs, ist der fettreiche Riegel besser, weil er auch bei Minustemperaturen geschmeidig bleibt. An einem Riegel mit viel Zucker könntest Du Dir bei klirrender Kälte die Zähne ausbeißen. Beachte auch, dass die Energie-Kuchen wiederum so weich sind, dass sie Dir in der Tasche oder im Rucksack zerquetscht werden könnten, wenn Du viel Gepäck hast.

Bekannte Energieriegel Hersteller

HerstellerBesonderheiten
Energy Cake
  • Hinter Energy Cake steckt der Österreicher Sven Lederer, der auf einer Englandreise zu seinem Produkt fand. Laut Firmengeschichte auf der Webseite wollte seine Frau unterwegs einen Snack und sie fanden in einem kleinen Laden einen Riegel aus Haferflocken, der preiswert und sehr sättigend war, aber nicht schwer im Magen lag. In Wien griff er diese Inspiration auf und entwickelte mit Fachleuten zusammen seinen ersten Energy Cake. Schon 2010 gab es den Cake zum kleinen Preis in 14 Geschmacksrichtungen. Heute verkauft er im ganzen deutschsprachigen Raum unter dem Motto „“Hunger ist keine Ausrede““ Energy Cakes in vielen Variationen.
RAWBITE
  • Die Wiege von RAWBITE steht in Dänemark. Hier haben Morten Fullerton, Rolf Nolsøe Bau und Nikolaj Lehmann die Firma gegründet und Riegel aus Biozutaten entwickelt. Die Produkte enthalten keinen Zuckerzusatz. Heute gibt es acht RAWBITE-Riegel in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen aus biozertifizierten Rohstoffen. Sie werden in über 30 Länder exportiert und stetig weiterentwickelt. Das Motto von Rawbite ist: „“Weniger ist mehr““. Hierbei geht es natürlich nur um die Inhaltsstoffe und nicht um das Engagement für gesunde Energieriegel aus Früchten und Nüssen.
PowerBar
  • PowerBar gibt es schon seit Mitte der 80er Jahre und inzwischen ist der Markenname selbst schon zu einem Synonym für Energieriegel geworden. Die Riegel werden weltweit verkauft und von Profisportlern getestet. PowerBar gehört seit dem Jahr 2000 zum Nestlé-Konzern. Gegründet wurde das Unternehmen aber von Brian Maxwell, einem kanadischen Langstreckenläufer. Die Idee hatte er, nachdem er wegen eines Leistungseinbruchs wegen Kohlehydratmangel bei einem Marathon aufgeben musste. Was damals eine Niederlage war, entwickelte sich also zu einem Erfolg. Laut Wikipedia verkaufte er PowerBar für geschätzte 375 Millionen Dollar an den Schweizer Konzern.
Dextro Energy
  • Der Beginn von Dextro Exergy reicht noch weiter zurück, nämlich in das Jahr 1927. Damals wurde über Apotheken auf Rezept „“Nährzucker““ verkauft. Später gab es die Traubenzucker-Blöcke auch im Fachhandel. Die kleinen Täfelchen kennt wahrscheinlich jeder, der schon einmal eine Prüfung hatte und schnell Energie brauchte. Im Laufe der Zeit wuchsen jedoch die Ansprüche an Energielieferanten und Dextro Energy entwickelte Riegel, die nicht nur Traubenzucker, sondern auch viele andere Kohlenhydrate oder Proteine enthalten. Die Energieriegel gibt es inzwischen in zahlreichen Varianten und Geschmacksrichtungen.

Beliebte Energieriegel auf dem Markt

Protein-Riegel von Amfit Nutrition

( Rezensionen)
Protein-Riegel von Amfit Nutrition

Besonderheiten

  • 12er Vorratspackung
  • 19 g Protein pro Riegel
  • weniger als 0,8 g Zucker pro Riegel
  • weniger als 200 Kalorien pro Riegel
Die Amfit Nutrition Energieriegel gibt es in den Geschmacksrichtungen Cookie-Sahne, Erdnuss, Schokoladen-Fudge und Schokolade-Karamell. Sie kommen in einem 12er Pack und haben pro Proteinriegel 19 g Eiweiß und 188 Kalorien. Die Amfit Nutrition Energieriegel werden in Großbritannien hergestellt und haben Qualitätszertifikate. Kunden loben die ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen, die eine Abwechslung darstellen. Einige Verbraucher kritisieren, dass die Riegel künstlich süß schmecken.
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Protein Whipped Bites von Optimum Nutrition

( Rezensionen)
Protein Whipped Bites von Optimum Nutrition

Besonderheiten

  • Zweierpack
  • locker-weich gebacken
  • 20 g Eiweiß pro Portion
  • ohne zugesetzten Zucker
Die Proteinriegel von Optimum Nutrition werden in elf Geschmacksrichtungen angeboten. Es sind wahlweise 10 oder 12 Packungen im Karton und jede Packung enthält zwei Whipped Bites. Die Bites sind locker und weich gebacken und gut portionierbar. Allergiker aufgepasst! Das Produkt enthält Milch, Sojaohnen, glutenhaltiges Getreide und Milch. Die Bites haben 20 g Eiweiß pro Portion und es wird dem Produkt kein Zucker zugesetzt. Kunden loben die locker-luftige Konsistenz der Protein-Bites. Andere finden das Produkt zu mehlig und zu süß.
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Proteinriegel von Oh Yeah! Nutrition

( Rezensionen)
Proteinriegel von Oh Yeah! Nutrition

Besonderheiten

  • 12er Packung
  • 20 g Protein pro Riegel
  • 24 g Kohlenhydrate pro Riegel
  • 1 g Fett pro Riegel
Die Oh Yeah!-Riegel werden in 13 Geschmacksrichtungen angeboten, darunter auch ausgefallene Kombinationen wie Kekse und Sahne oder Zitronenkuchen. In der Packung sind 12 einzeln verpackte Riegel. Jeder enthält etwa 230 Kalorien, 24 g Kohlenhydrate, 20 g Protein, 9 g Fett und nur 1 g Zucker. Kunden erwähnen positiv, dass der Riegel sich ideal als Ersatz für Süßigkeiten eignet, obwohl er wenig Zucker enthält. Andere finden das Produkt zu süß.
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Vegane Paleo Riegel von Primal Pantry

( Rezensionen)
Vegane Paleo Riegel von Primal Pantry

Besonderheiten

  • Probierpaket aus fünf verschiedenen Riegeln
  • für Veganer und Vegetarier geeignet
  • frei von Soja, Gluten, Milch und Getreide
  • ohne Farbstoffe und Konservierungsstoffe
Für Veganer und auch für viele Allergiker sind die Paleo Riegel von Primal Pantry bestens geeignet, denn sie sind 100 Prozent vegan und frei von Gluten, Getreide, Milch, Soja, raffiniertem Zucker und unerwünschten Zusatzstoffen wie Konservierungs- und Farbstoffen. Es kommen in diesem Paket fünf Paleo Riegel verschiedener Geschmacksrichtungen. Das Probierpaket kommt bei den Verbrauchern gut an und es wird gelobt, dass ganze Stücke von Früchten und Nüssen enthalten sind.
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